Hypnose und Hypnotherapie

Die Hypnosetherapie ist eine der ältesten Heilmethoden der Menschheit.
Bemerkenswert ist, dass diese in ihrer Art der Anwendung bis heute fast
unverändert blieb.
Heute wie damals unterscheiden wir drei Grade der Hypnose:
die leichte, mittlere und tiefe Trance.
Zuerst besprechen Therapeut und Klient ausführlich die Problemstellung mit ihrer Vorgeschichte. Dabei kristallisiert sich die Zielsetzung heraus. Somit kann der Therapeut dann zielorientiert vorgehen.
In der Sitzung helfen verbale Anleitungen dem Klienten, immer ruhiger zu werden und schrittweise seine Aufmerksamkeit nach innen zu richten. Dabei wird die Person vom Therapeuten sanft in eine Trance geführt.

Was ist Hypnose?

Unter Hypnose stellen sich viele einen Zustand vor, in dem man völlig willenlos oder gar dem Hypnotiseur ausgeliefert ist. Besonders durch die Medien wird dies so geprägt.
Tatsächlich ist Hypnose jedoch ein Zustand, in dem wir uns im Alltag mehrfach befinden, z.B. in einer Art Tagtraum, bei langen Autobahnfahrten, oder wenn man aus dem Fenster schaut und gedankenlos vor sich hin träumt.

Die therapeutische Hypnose ist ein Zustand des eingeschränkten Bewusstseins, die Person ist aber niemals bewusst-los.
Es ist ein wunderschöner Zustand der Entspannung, den jeder anders erlebt.
In Hypnose ist man weder wach noch schläft man, sondern man befindet sich in einem Zwischenstadium, das als Trance bezeichnet wird. Das ist ein Zustand, in dem besonders das Unterbewusstsein zugänglich ist für Suggestionen aller Art.

Wie reagiert der Körper?

Die Atmung wird ruhiger und der Herzschlag langsamer. Auch der Blutdruck sinkt leicht. Insgesamt wird der Stoffwechsel etwas herabgesetzt. Stresshormone werden reduziert. Das Immunsystem wird gestärkt und die Selbstheilungskräfte werden aktiviert.

Was geschieht im Gehirn?

Während der Hypnose dominiert die rechte Hirnhälfte, die unter anderem für Kreativität und Gefühle zuständig ist. Die Aktivität der linken Hirnhälfte nimmt ab; dieser Hirnhälfte werden hauptsächlich logische Aufgaben zugeschrieben.
Die gesamte Wahrnehmung verändert sich; Arme und Beine bzw. der ganze Körper können sich ganz leicht oder auch schwer anfühlen.

Wie wirkt Hypnose?

Durch die tiefe Entspannung bekommt man Zugang zum Unterbewusstsein.
Der Therapeut kann somit bei der Hypnose heilsame Sätze ins Unterbewusstsein des Patienten einfließen lassen (sogenannte Suggestion) und auf diese Weise krank machende Verhaltensweisen durch stärkende ersetzen.
Auf diese Weise können tief verwurzelte negative Verhaltensweisen nachhaltig verändert bzw. verbessert werden. Besonders seelisch bedingte körperliche Probleme (psychosomatische Störungen)  können mit Hilfe von Heil-Hypnose behandelt werden. Man kann positive Veränderungen in der Psyche eines Menschen bewirken. Dadurch ergeben sich wertvolle Chancen und Möglichkeiten.

Hypnose gilt heute als ein medizinisch und psychologisch etabliertes Heilverfahren.
Die klinische Wirksamkeit der Hypnose ist gut belegt.
Immer mehr Ärzte und Psychologen greifen auf diese schöne und wirkungsvolle Therapiemöglichkeit zurück. Ganz besonders positiv zu erwähnen wäre, dass es keine unerwünschten Nebenwirkungen gibt.

Hypnose-Sitzungen können Sie sich auch einfach zur Entspannung gönnen.
Es macht Sie ausgeglichener und gelassener und hilft in Stress-Situationen.
Man muss es selbst erlebt haben!


Therapeutische Anwendungsgebiete:

  • Ängste/Phobien
  • Depressionen
  • psychosomatische Störungen
  • Schmerzen/Anästhesie
  • Steigerung des Selbstbewusstseins und Selbstwertgefühls
  • Lösung innerer Blockaden
  • Schlafstörungen
  • Gewichtsreduktion
  • Raucherentwöhnung
  • Stressbewältigung
  • Burnout - Syndrom
  • Schul- und Prüfungsängste
  • Steigerung der Schulleistung


Wichtige Hinweise:

  • Nicht zum Erfolg führt eine passive Haltung des Klienten nach dem Motto:
    „Bitte hypnotisieren; wegmachen, reparieren, dann aufwachen und alles ist

    von selbst gut.“
  • Wenn Sie also erkannt haben, dass Sie wirklich etwas ändern wollen in Ihrem Leben und Sie bereit sind mitzuarbeiten und offen sind, dann kann sich schon nach wenigen Sitzungen vieles zum Besseren wenden.
  • Eine ebenso wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist das Vertrauen, das der Klient dem Therapeuten entgegenbringt.
  • Hypnose ist ein vollkommen freiwilliger Vorgang. Jeder behält die völlige
    Kontrolle und hört alles Gesagte und kann sich hinterher an alles erinnern.
  • Therapeutische Hypnose ist ein kraftvolles Instrument, aber sie kann den eigenen Willen nicht ausschalten oder ersetzen, sie kann lediglich unterstützen.

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